Shopware 6 Entwicklung
Wir entwickeln, migrieren und integrieren Shopware-6-Shops für Händler und Hersteller im Mittelstand, B2C wie B2B. Sie sprechen direkt mit den Entwicklern, die Ihren Shop bauen. Unsere Schwerpunkte: Datenmigration auf Shopware 6, Datensynchronisation mit ERP und Marktplätzen sowie PunchOut-Anbindungen für Geschäftskunden.
Unsere Shopware 6 Services
Von der ersten Idee bis zum fertigen Shop - wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
Shop-Entwicklung
Wir entwickeln Ihren individuellen Shopware 6 Shop - von der Konzeption bis zum Go-Live.
Plugin-Entwicklung
Individuelle Plugins für Ihre Anforderungen und Geschäftsprozesse.
Theme-Entwicklung
Individuelle Designs, die zu Ihrer Marke passen und auf Conversion ausgelegt sind.
Migration
Sichere Migration von Shopware 5 oder anderen Systemen auf Shopware 6.
Performance
Optimierung für schnelle Ladezeiten und gute Core Web Vitals.
Support & Wartung
Zuverlässiger Support und regelmäßige Updates für Ihren Shop.
Unsere Schwerpunkte rund um Shopware 6
Drei Themen, in denen wir die meisten Projekte umsetzen. Jedes hat eine eigene Seite mit Ablauf, Aufwandsfaktoren und Fragen.
Shopware-Migration
Datenmigration auf Shopware 6 aus Shopware 5, JTL-Shop, WooCommerce, Magento, Shopify und weiteren Systemen. Mit Testmigration, Delta-Migration und 301-Weiterleitungen.
Datensynchronisation
Shopware mit ERP, PIM und Marktplätzen verbinden, per Middleware wie Xentral Connect oder n8n oder per direkter Schnittstelle. Artikel, Bestände, Preise und Bestellungen bleiben synchron.
E-Procurement und PunchOut
Shopware an die Beschaffungssysteme Ihrer Geschäftskunden anbinden, über cXML wie bei SAP Ariba oder OCI. Warenkorb-Rückübertragung, Bestellimport und Bestätigung.
Unser Projektablauf
Vom ersten Gespräch bis zum Go-Live arbeiten wir in sechs Schritten mit prüfbaren Ergebnissen. Wie lange jeder Schritt dauert, hängt von Umfang und Anbindungen Ihres Projekts ab.
Discovery & Anforderungsanalyse
Am Anfang steht das Verstehen: Wir analysieren Ihre Geschäftsprozesse, technischen Anforderungen und Ziele. In einem Workshop erarbeiten wir gemeinsam, welche Funktionen Ihr Shop braucht – und welche nicht.
Konzeption & Angebot
Basierend auf der Analyse erstellen wir ein technisches Konzept und ein transparentes Angebot mit nachvollziehbaren Einzelpositionen. Sie erfahren genau, welche Komponenten entwickelt werden und warum.
Design & Entwicklung
In iterativen Sprints setzen wir Ihr Projekt um. Sie erhalten regelmäßige Updates und können den Fortschritt jederzeit auf einer Staging-Umgebung verfolgen.
Testing & Qualitätssicherung
Vor dem Go-Live durchläuft Ihr Shop umfangreiche Tests: Funktionstests entlang der Bestellstrecke, Performance-Tests, Cross-Browser-Tests und Sicherheitsprüfungen. Auch Sie testen mit – auf der Staging-Umgebung, mit echten Abläufen.
Go-Live & Hypercare
Der Launch ist bei uns kein Sprung ins kalte Wasser. Wir begleiten den Go-Live aktiv und stehen in der Startphase danach mit erhöhter Reaktionsbereitschaft zur Verfügung, um Auffälligkeiten sofort zu beheben.
Langfristige Partnerschaft
Nach dem Go-Live endet unsere Zusammenarbeit nicht. Ob Wartungsvertrag, kontinuierliche Weiterentwicklung oder Support – wir sind auch nach dem Launch für Sie da.
Warum Shopware 6?
Die Wahl der richtigen E-Commerce-Plattform ist eine strategische Entscheidung. Shopware 6 hat gegenüber anderen Systemen klare Vorteile – besonders für Unternehmen im DACH-Raum.
| Kriterium | Shopware 6 | WooCommerce | Magento / Adobe Commerce |
|---|---|---|---|
| Zielgruppe & Shopgröße | Mittelstand bis Enterprise; B2C und B2B, auch mit großen Sortimenten und vielen Varianten | Kleine Shops mit überschaubarem Sortiment, oft als Ergänzung einer bestehenden WordPress-Website | Große Händler und Konzerne mit eigenem IT-Team und internationalen Multi-Shop-Setups |
| B2B-Funktionen | Nativ verfügbar: Firmenkonten, individuelle Preislisten, Angebots- und Freigabeprozesse (B2B-Komponenten) | Nur über Drittanbieter-Plugins, kein durchgängiges B2B-Konzept | In Adobe Commerce enthalten; in der Open-Source-Variante nur eingeschränkt |
| Hosting & Gesamtkosten (TCO) | Mittlerer Betriebsaufwand: Managed Hosting bei spezialisierten Anbietern, planbare Wartung | Günstiger Einstieg; Aufwand wächst mit jedem zusätzlichen Plugin und steigenden Besucherzahlen | Hoher Betriebsaufwand: leistungsfähige Infrastruktur und spezialisiertes Personal erforderlich |
| Erweiterbarkeit | Plugin- und App-System mit sauberen APIs, über 4.000 Extensions, Headless über Store API | Riesiges WordPress-Ökosystem, Qualität der Plugins schwankt jedoch stark | Sehr flexibel, aber hohe Entwicklungskomplexität und lange Einarbeitung |
| DSGVO & EU-Fokus | Deutscher Hersteller; DSGVO-Konformität, DACH-Zahlarten und deutsche Versanddienstleister von Haus aus mitgedacht | US-geprägtes Ökosystem; DSGVO-Anforderungen müssen über Zusatz-Plugins nachgerüstet werden | International ausgerichtet; DSGVO-Umsetzung hängt stark von der Projektumsetzung ab |
| Wartungsaufwand | Planbare Release-Zyklen; Updates mit Staging-Umgebung gut beherrschbar | Häufige Updates von WordPress, WooCommerce und Plugins; Konflikte zwischen Plugins sind ein Dauerthema | Aufwendige Upgrades; ohne eigenes Entwicklerteam kaum wirtschaftlich zu betreiben |
Unsere ehrliche Einordnung: Für mittelständische Unternehmen im DACH-Raum, die B2C oder B2B verkaufen und ihre Warenwirtschaft anbinden wollen, ist Shopware 6 in den meisten Fällen die beste Wahl. Das System stammt aus Deutschland, deckt B2B-Anforderungen nativ ab und lässt sich über Datensynchronisation mit ERP-Systemen sauber in bestehende Prozesse einbetten.
Genauso klar sagen wir aber: WooCommerce ist für kleine Shops mit wenigen Produkten und vorhandener WordPress-Website eine völlig legitime Lösung – ein Wechsel auf Shopware lohnt sich dort oft erst mit wachsendem Sortiment oder B2B-Bedarf. Und Magento beziehungsweise Adobe Commerce bleibt eine Option für Konzerne mit eigenem Entwicklerteam und internationalen Anforderungen, die den hohen Betriebsaufwand tragen können.
Rule Engine & Flow Builder
Komplexe Geschäftsregeln und Automatisierungen direkt im Admin konfigurieren – ohne Programmierung. Preisregeln, Rabattaktionen und Workflow-Automatisierung out of the box.
B2B Suite
Integrierte B2B-Funktionen wie Firmenkonten, individuelle Preislisten, Budgetverwaltung und Bestellgenehmigungen. Ideal für Hersteller, Großhändler und B2B-Händler.
Made in Germany
Shopware ist ein deutsches Unternehmen. Das bedeutet DSGVO-Konformität von Grund auf, deutschsprachiger Support und ein Ökosystem, das auf den DACH-Markt zugeschnitten ist.
API-First Architektur
Die Store API und Admin API ermöglichen Headless-Commerce, PWA-Frontends und Multi-Channel-Szenarien. Volle Flexibilität bei der Frontend-Technologie.
Extensions Marketplace
Über 4.000 Erweiterungen im Shopware Store: Payment-Provider, Versandlogistik, SEO-Tools, Marketing-Integrationen und branchenspezifische Lösungen.
Starkes DACH-Ökosystem
Lokale Zahlungsanbieter, deutsche Versanddienstleister, DATEV-Anbindungen und ein großes Netzwerk an Agenturen und Partnern – alles auf den deutschsprachigen Markt ausgerichtet.
Technische Expertise
Als zertifizierte Shopware-Entwickler bringen wir tiefes technisches Know-how mit.
Shopware-Versionen
Wir entwickeln vornehmlich für Shopware 6 – die aktuelle Version. Für bestehende Shopware-5-Shops bieten wir professionelle Migrationen an.
Hosting & Infrastruktur
Wir beraten Sie zur optimalen Hosting-Lösung für Ihren Shop. Als Hosting-Partner setzen wir vor allem auf Profihost, daneben auf Timme Hosting – beides spezialisierte Managed-Hosting-Anbieter aus Deutschland. Alternativ begleiten wir Cloud-Lösungen auf AWS oder die Shopware Cloud.
Schnittstellen & Integrationen
Shopware entfaltet sein volles Potenzial erst durch die Anbindung an Ihre Systemlandschaft. Wir binden ERP- und PIM-Systeme über deren Schnittstellen und Middleware wie Xentral Connect oder n8n an, dazu Payment-Provider, Versanddienstleister und Beschaffungssysteme per PunchOut.
Headless & API-First
Für Projekte mit besonderen Anforderungen an Frontend-Flexibilität setzen wir auf Shopware's API-First-Architektur. Ob PWA mit Vue Storefront, individuelle Frontends oder Multi-Channel-Szenarien.
Shop-Suche
Die Standardsuche ist oft der schwächste Teil eines sonst guten Shops. Wir rüsten Shopware mit Meilisearch oder Elasticsearch nach: Tippfehlertoleranz, sinnvolles Ranking, Filter und Suche-beim-Tippen. Warum wir meist zu Meilisearch raten, steht im Beitrag Meilisearch für Shopware.
Design & Theme-Umsetzung
Vier Wege zu Ihrem individuellen Shopware 6 Design – wir finden den passenden Ansatz für Ihr Projekt.
Ihre Designs umsetzen
Sie bringen fertige Grafiken, Screendesigns oder Figma-Dateien mit? Wir setzen Ihr Design pixelgenau in Shopware 6 um.
Design aus einer Hand
Kein eigener Designer? Wir haben erfahrene E-Commerce-Designer, die individuelle Konzepte für Ihren Shop entwickeln.
Bestehendes Design übernehmen
Ihr aktuelles Shop-Design soll erhalten bleiben? Wir überführen Ihr bestehendes Layout nach Shopware 6 – inklusive Optimierungen.
Iterativ mit Basis-Theme
Schneller Start mit dem Shopware Standard-Theme. Wir passen Farben, Schriften und Layout schrittweise an – flexibel und budgetfreundlich.
Shop-Migration nach Shopware 6
Wir migrieren Produkte, Kunden, Bestellhistorie und SEO-URLs aus diesen Systemen auf Shopware 6. Ablauf, Aufwandsfaktoren und Stolperfallen stehen auf der Seite Shopware-Migration.
Shopware 5
Upgrade auf Shopware 6 mit vollständiger Datenmigration und Plugin-Analyse.
Shopify
Von Shopify zu Shopware 6: Mehr Flexibilität, keine Transaktionsgebühren, DSGVO-konform.
XT-Commerce / modified
Ablösung veralteter XT-Commerce oder modified Shops durch moderne Shopware 6 Technologie.
WooCommerce
Wechsel von WordPress/WooCommerce zu einer professionellen E-Commerce Plattform.
Magento / Adobe Commerce
Von Magento zu Shopware 6: Geringere Komplexität, niedrigere Betriebskosten.
Weitere Systeme
Oxid, Gambio, Presta, JTL oder andere? Wir analysieren Ihr System und planen die Migration.
Jede Migration umfasst: Produktdaten, Kundendaten, Bestellhistorie, SEO-Weiterleitungen, Testmigration und Delta-Migration.
Zur Shopware-MigrationWann ist Shopware 6 die richtige Wahl?
Nicht jedes Unternehmen braucht Shopware – und wir empfehlen es auch nicht jedem. Diese Kriterien helfen bei der Einordnung.
Shopware 6 passt, wenn…
- Sie B2B-Anforderungen haben: kundenindividuelle Preislisten, Firmenkonten, Freigabeprozesse oder Angebotsfunktionen.
- Ihr Sortiment groß ist oder wächst – mit vielen Varianten, Staffelpreisen oder erklärungsbedürftigen Produkten.
- eine ERP-Anbindung nötig ist: Bestellungen, Bestände und Kundendaten sollen automatisch mit Ihrem ERP-System abgeglichen werden. Wie man das plant, beschreiben wir im Beitrag ERP-Integration richtig planen.
- DSGVO und EU-Recht für Sie keine Nebensache sind – etwa weil Sie B2B-Kunden mit eigenen Compliance-Anforderungen beliefern.
- Sie individuelle Prozesse abbilden wollen, die Standard-Baukästen nicht hergeben: Konfiguratoren, Händlersuchen, besondere Checkout-Logik.
- Sie mehrere Kanäle bespielen: eigener Shop plus Marktplätze wie Amazon, eBay oder TikTok Shop – mit zentraler Datenhaltung.
… und wann ein anderes System besser ist
- Sehr kleine Shops mit einer Handvoll Produkte und ohne Systemanbindung fahren mit einem Baukasten oder WooCommerce günstiger. Shopware spielt seine Stärken erst aus, wenn Prozesse und Sortiment komplexer werden.
- Bei einer bestehenden WordPress-Website, die nur um einen kleinen Verkaufsbereich ergänzt werden soll, ist WooCommerce oft der pragmatischere Weg.
- Konzerne mit eigenem Entwicklerteam und stark internationalen Setups können auch mit Adobe Commerce gut bedient sein – wenn Budget und Personal für den Betrieb vorhanden sind.
Wenn wir in der Erstberatung feststellen, dass Shopware für Ihr Vorhaben überdimensioniert ist, sagen wir Ihnen das offen. Ein Projekt, das nicht zum Kunden passt, hilft am Ende niemandem.
Shop agent-ready machen
Immer mehr Menschen suchen Produkte im Chatbot statt bei Google. Shopware bietet mit „Shopware Intelligence" Funktionen, die Ihre Produkte für KI-Kanäle wie ChatGPT, Gemini und Perplexity auffindbar machen. Wir richten die technische Basis dafür ein und begleiten die Einführung.
- Agent-Readiness prüfen: Produktdaten, Auffindbarkeit und Schnittstellen im Ist-Zustand bewerten
- Produktdaten und Feeds für die KI-Kanäle vorbereiten
- ERP-Anbindung und strukturierte Daten als Grundlage schaffen
Ehrlich gesagt: Ein Teil der direkten Anbindung ist zunächst nur in den USA verfügbar, der europäische Rollout ist angekündigt. Die Vorbereitung lohnt sich trotzdem schon heute, weil saubere Daten auch in ChatGPT und Perplexity sichtbarer machen.
Häufige Fragen zu Shopware 6
Wovon hängt die Dauer einer Shopware 6 Entwicklung ab?
Vom Funktionsumfang, vom Design-Aufwand (angepasstes Standard-Theme oder individuelles Theme), von der Zahl der anzubindenden Systeme wie ERP, PIM oder Payment, vom Umfang einer Datenmigration und von B2B-Anforderungen wie Preislisten und Freigabeprozessen. Zu Projektbeginn erhalten Sie einen Zeitplan mit Meilensteinen, der zu Ihrem Vorhaben passt.
Was kostet ein Shopware 6 Shop?
Das lässt sich seriös nur nach einem Anforderungsgespräch beantworten, denn die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab: dem Funktionsumfang, dem Design-Aufwand (Anpassung des Standard-Themes oder komplett individuelles Theme), der Zahl der anzubindenden Systeme wie ERP, PIM oder Payment-Provider, dem Umfang einer eventuellen Datenmigration sowie B2B-Anforderungen wie Preislisten und Freigabeprozessen. Zwei Shops, die äußerlich ähnlich aussehen, können im Aufwand weit auseinanderliegen. In einer kostenlosen Erstberatung nehmen wir Ihre Anforderungen auf und erstellen ein Angebot mit nachvollziehbaren Einzelpositionen – so wissen Sie vorab genau, wofür welcher Aufwand anfällt.
Unterstützen Sie auch nach dem Go-Live?
Ja, die langfristige Betreuung ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir bieten Wartungsverträge mit regelmäßigen Shopware-Updates, Sicherheitspatches und Performance-Monitoring. Darüber hinaus stehen wir für kontinuierliche Weiterentwicklung, neue Features und Support bei Problemen zur Verfügung. Viele unserer Kunden betreuen wir seit Jahren.
Können Sie bestehende Shops migrieren?
Ja, wir migrieren von Shopware 5, WooCommerce, Magento, Shopify, XT-Commerce und anderen Systemen auf Shopware 6. Die Migration umfasst Produktdaten, Kundendaten, Bestellhistorie und SEO-Weiterleitungen, damit keine Rankings verloren gehen. Jede Migration wird vorab sorgfältig geplant und auf einer Staging-Umgebung getestet.
Was ist der Vorteil eines zertifizierten Shopware Partners?
Als Shopware Bronze Partner mit Certified Frontend und Backend Developern haben wir nachgewiesene Expertise, die durch Shopware selbst geprüft wurde. Wir haben direkten Zugang zum Shopware-Support, erhalten frühzeitig Informationen zu neuen Versionen und können auf das Partner-Netzwerk zurückgreifen. Für Sie bedeutet das: geprüfte Qualität und ein Entwicklerteam, das die Plattform in der Tiefe kennt.
Shopware 6 oder WooCommerce – was ist besser?
Beide Systeme haben ihre Berechtigung. WooCommerce eignet sich gut für kleine Shops mit wenigen Produkten, die bereits eine WordPress-Website haben. Shopware 6 ist die stärkere Wahl, wenn Sie skalieren möchten, B2B-Funktionen benötigen, komplexe Preisregeln abbilden müssen oder Wert auf DSGVO-Konformität und professionellen Support aus Deutschland legen. Für den DACH-Markt bietet Shopware zudem ein deutlich breiteres Ökosystem an lokalen Zahlungsanbietern, Versanddienstleistern und ERP-Integrationen.
Brauche ich Shopware Rise, Evolve oder Beyond?
Die kommerziellen Editionen lohnen sich vor allem, wenn Sie erweiterten Support, B2B-Funktionen, den Flow Builder für Automatisierungen oder den Rule Builder für komplexe Preisregeln benötigen. Für viele Projekte reicht die kostenlose Community Edition mit individuellen Erweiterungen – beachten Sie aber: Seit 2025 gilt für die Community Edition eine Fair-Use-Grenze von rund 1 Mio. € Jahresumsatz (GMV). Wer darüber liegt, benötigt einen kommerziellen Plan (Rise, Evolve oder Beyond). Wir beraten Sie ehrlich, welche Edition für Ihre Anforderungen sinnvoll ist – ohne Ihnen unnötige Kosten zu empfehlen.
Shopware 6 selbst hosten oder Shopware Cloud?
Beim Self-Hosting (on-premise oder Managed Hosting) behalten Sie volle Kontrolle über Code, Daten und den Zeitpunkt von Updates – die richtige Wahl, wenn individuelle Plugins, ERP-Anbindungen oder besondere Datenschutzanforderungen im Spiel sind. Die Shopware Cloud (SaaS) reduziert den Betriebsaufwand deutlich, erlaubt aber nur App-basierte Erweiterungen, keine klassischen Plugins mit tiefen Eingriffen. Für die meisten Mittelstandsprojekte mit Systemintegrationen empfehlen wir eine selbst gehostete Variante bei einem spezialisierten Shopware-Hoster. Welche Betriebsform zu Ihrem Projekt passt, klären wir in der Anforderungsanalyse.
Übernehmen Sie bestehende Shops anderer Agenturen?
Ja, Agenturwechsel sind bei uns ein regelmäßiger Anlass für neue Projekte. Wir starten mit einem Code-Audit: Wir prüfen Plugins, Theme und Update-Fähigkeit des Shops und dokumentieren den Zustand. Danach erhalten Sie eine ehrliche Einschätzung, was solide gebaut ist und weiterverwendet werden kann – und was tatsächlich überarbeitet werden sollte. Ein kompletter Neubau ist selten nötig. Nach der Übernahme richten wir geordnete Deployments und eine Staging-Umgebung ein, falls noch nicht vorhanden.
Lässt sich die Shopware-Standardsuche verbessern?
Ja. Die Standardsuche arbeitet direkt auf der Shop-Datenbank und stößt bei Tippfehlern, Synonymen und großen Sortimenten an Grenzen. Abhilfe schafft ein dediziertes Suchbackend: Shopware unterstützt offiziell Elasticsearch und OpenSearch, für viele mittelständische Shops halten wir das leichtgewichtige Open-Source-System Meilisearch für die praktischere Wahl – Tippfehlertoleranz und Antwortzeiten unter 50 Millisekunden bringt es von Haus aus mit. Wie die Anbindung funktioniert, beschreibt unser Wissensartikel „Meilisearch für Shopware".
Wie läuft die Zusammenarbeit ab – remote oder vor Ort?
Zerosoftware arbeitet seit 2021 als vollständig virtuelles Unternehmen – Remote-Zusammenarbeit ist bei uns also nicht die Notlösung, sondern der eingespielte Normalfall. Abstimmungen laufen über Videocalls, ein gemeinsames Ticketsystem und eine Staging-Umgebung, auf der Sie den Projektfortschritt jederzeit selbst prüfen können. Sie sprechen dabei direkt mit den Entwicklern, die Ihren Shop bauen, nicht mit einem vorgeschalteten Projektbüro. Für Workshops, etwa zur Anforderungsanalyse, kommen wir auf Wunsch auch zu Ihnen vor Ort.
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